Nach 9 Stunden kam endlich unsere Isabel zur Welt. Sie mußte per Zange geholt weren,da ihre Nabelschnur zu kurz war uns sie nicht allein weiterkam.

Als sie da war hörte man nur einen kleinen winzigen Schreiversuch und sie wurde sofort weg gebracht. Die folgenden Stunden waren schrecklich. Wir merkten,dass etwas nicht stimmte,doch keiner sagte uns was. man hörte keine Schreie - einfach nichts -alles war wie im Traum. nach einer ganzen Weile kam die Hebamme und sagte, dass Isabel eine große Gaumenspalte habe, die Zunge dadurch nach hinten fällt und Isabel nicht atmen kann. zudem war es fast unmöglich, Isabel zu intubieren - aber keine wußte warum.

Die Kinderintensivstation aus Neubrandenburg wurde angefordert. Nach vielen langen Versuchen gelang es der Ärztin, unsere kleine Maus richtig zu intubieren und sie transportfähig zu machen. Uns wurde gesagt,dass es nicht gut aussehe und man nicht wisse, ob sie es schaffen wird.

 

Das ist natürlich das Schlimmste,was Eltern nach der Geburt ihres Kindes hören wollen, aber für uns war alles so unreal.

 


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